Der erste kommt um 03.00 Uhr in der
Früh, völlig entkräftet und zutraulich wie ein kleines Kätzchen. Aus
humanitären Gründen lockern wir die Bewachung und ignorieren die gesetzliche max.
Personenkapazität auf der LENI, wir haben zeitweise um die zehn kleine Vögelein
an Bord, wie Leander sich auszudrücken beliebte. Sie sind unglaublich
zutraulich, sie haben das wohl schon öfter durchgezogen.
Der Rest der Reise besteht aus Segel
rauf und Segel runter, Motor an und Motor aus, Trinken, Essen und Schlafen. Aufgrund
der wechselhaften Bedingungen stellt sich nur selten eine schöne lange
Atlantikwelle ein, aber unter dem Strich läuft alles bestens und spät am Abend
des 29.10. fällt unser Anker im Hafen von Porto Santo, einer Madeira
vorgelagerten Insel.
Ich gratuliere meiner Crew mit der
Bemerkung: “Das war jetzt eine ¼ Atlantiküberquerung“. Mei, haben die geschaut.
Am nächsten Mittag folgt uns die
Tweeny, die einen Tag vor uns in Gibraltar gestartet ist. Wir verbringen drei
Nächte auf Porto Santo, erkunden die Ortschaft Vila Bareira und verewigen uns
auf der Kaimauer, ganz so wie es die Seefahrersitte verlangt.
Am 01.11. ziehen wir die 30sm weiter nach
Madeira, sichern die LENI eine Woche in der Marina Quinta do Lorde und erkunden die Insel.




Die arme Crew, da war wohl Eimer-sharing angesagt. Aber wenn die Beine wieder gewachsen sind, dann passt es ja. Und süßen Besuch hattet Ihr ja auch. (Dann bleibt nicht zu lange, sonst schrumpfen die Beine wieder)
AntwortenLöschenWer hat denn das Bild auf die Kaimauer gemalt, und wie?
Bussi und fest drücken.