Vollgepackt über beide Ohren gehts am 27.03.
wieder los. Alles klappt bestens, bis auf die Sicherheitskontrolle, die uns
Gertruds, Lausis Ersatzoma und bald auch Leanders, Quark abnimmt. Vielleicht,
weil es Magerquark ist. Um Punkt 17.00 Uhr sind wir an Bord, LENI riecht gut
und somit bin auch ich gut drauf. Kaum richtig da, ziehts uns sofort auf die
Walker, da dort kaltes Bier und Wein auf uns wartet.

Es folgen gute drei Wochen mit allen
möglichen Reparaturen und Verbesserungen, die mir den letzten Cent aus der
Tasche ziehen. Mit dem Geldautomat bin bald per Du, da alle logischerweise Cash
wollen. Den Vogel aber schießt Lagoon ab, die mir neue Tankdeckel geliefert
haben, da einer beim Tanken seine letzte Ruhe in Kalamata gefunden hat. Sie
passen nicht und nur mit Glück finden wir heraus, dass Lagoon bei den beiden
Tanks unterschiedliche Tankdeckel verbaut hat. Aber kein Problem, Yannis sagt „don´t
worry“, das sagt hier jeder zu mir, obwohl ich die Ruhe selbst bin und dreht
mir für Cash ein paar Neue. Übrigens bedeutet „n´taxi“ passt schon, das sagt
auch jeder zu mir.
Am 19.04. geht’s dann endlich raus,
dieselbe Route, die ich letztes Jahr mit Lausi gefahren bin. Über Koroni und
Methoni nach Pylos und weiter über Kyparissia nach Katakolon. In Methoni macht
mich wieder der Wetterbericht von Windfinder verrückt, der 40kn Wind
prophezeit, das ist schon ein Pfund, ich stehe extra zweimal die Nacht auf und
sehe nach dem Rechten. Geworden ist es in der Spitze ein Lüftchen von 9 kn. Ich
hab den Wetterbericht dann in die Tonne getreten. Anfangs ist uns von der Welle
noch leicht übel, aber von Kyparissia nach Katakolon segeln wir 25sm hart, bei
teilweise über 20kn, am Wind und entsprechender Welle und sind putzmunter.
Es wachsen die Seebeine dann doch wieder ganz schnell, entsprechend sind wir
ohne Alkohol im Hafen rumgetorkelt, mit gleicht sich das wieder aus.
Heute liegen wir gerade in Katakolon, mieten
ein günstiges Auto, doppelt so teuer wie im Herbst, und besuchen Olympia.
Morgen soll es ein schönes Gebläse von NO geben, aber hier liegen wir sicher
und gut.
Sobald es das Wetter zulässt, wollen
wir westwärts nach Zakynthos und dann nach Italien.